Unsere Ziele, Ideen und die Menschen dahinter

Am 01.12.2019 um 18:05 Uhr kamen in den Räumen der eva-gGmbH neun Personen zusammen, um die Gründung des Vereins Ehrenfelder Bahnbögen e.V. zu beschließen.

So lautet der erste Satz des Gründungsprotokolls, der Leben in den neu gegründeten Verein einhauchen sollte.

Der Verein steht für die denkmalgerechte Behandlung und Gestaltung der Bahnbögen sowie die Verschönerung der Hüttenstraße. Wir setzen uns dafür ein, alle Akteur*innen, die am Thema der Bahnbögen beteiligt sind, an einen Tisch zu bringen und zur Lösung der Problematik beizutragen. Wir möchten uns als Sprachroh der Nachbarschaft dafür einsetzen, dass die Wünsche der unmittelbar Betroffenen Gehör finden.

Unsere langfristigen Ziele sind, eine sozialverträgliche (Zwischen)Nutzung der Bahnbögen zu ermöglichen und eine menschenwürdige Straßenlandumgebung zu schaffen.

Unser Vorstand

Dennis

Andrej

Kathrin

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Unsere Ziele

Leerstand beenden

Wir fordern eine sozialverträgliche (Zwischen-)Nutzung der leerstehenden Bahnbögen. Als Bindeglied und treibende Kraft bringen wir dafür Anwohnende, Stadtverwaltung, Politik, Deutsche Bahn sowie Pächterin zusammen.

Hüttenstraße schützen

Der Verein setzt sich für eine sichere Straßenlandschaft ein. Dabei denken wir vor allem an die Kindertagesstätte und die Schule in der Umgebung. Der schmale Straßenverlauf und die starke Verkehrsbelastung stellen für alle Verkehrsteilnehmenden eine Gefahr dar.

Nachbarschaft beleben

Als Verein aktivieren wir die Nachbarschaft und verbinden sie miteinander. Wir gestalten die Hüttenstraße lebhafter und sorgen für ein klimafreundlicheres Straßenbild. Wir wollen hier nicht nur wohnen, sondern leben!

Gemeinsam mehr erreichen

Wir behalten das Thema Bahnbögen langfristig und dauerhaft im Blick. Zusammen mit Nachbar*innen und Interessierten sorgen wir für eine stetige Entwicklung und beenden den jahrzehntelangen Stillstand.

Von den Anfängen zum Bogenfest

Wie es dazu kam, dass der Ehrenfelder Bahnbögen e. V. gegründet wurde und was davor schon alles passiert ist haben wir euch in einer kleinen Vorgeschichte versucht zusammenzufassen.

Unser 1. Vorstand Dennis wohnt schon seit 2012 in der Subbelrather Straße und genauso lang stören ihn die leerstehenden Bahnbögen. Im alternativen Ehrenfeld mit Underground, Papierfabrik, Helios Gelände sind verfallene Industriebaracken jedoch keine Seltenheit, so dass es ihn nicht verwundert, dass Bauzäune direkt vor den Türen der Ehrenfelder*innen stehen. Den ersten Kontakt zur Bahnbögen GmbH nahm er bereits kurz nach seinem Einzug auf, als er wegen mangelnden Parkplätzen nach einer Möglichkeit suchte in den Bahnbögen einen Parkplatz anzumieten. Nach einer Absage des Pächters mit dem Verweis auf wilden Müll zu achten und Falschparkende abschleppen zu lassen, legte er diese Idee einer Nutzung vorerst beiseite und die Option Bahnbögen vorerst wieder in Vergessenheit.

Schon immer haben vor den Bahnbögen Autos widerrechtlich geparkt, jedoch, weitestgehend, von der Stadt geduldet. Ab 2018 begann dann das Ordnungsamt verstärkt Parkverstöße zu ahnden. Tag für Tag drehten die Angestellten des Ordnungsamtes ihre Runden und ließen ihre Stifte heisslaufen. Mit den Monaten stellte er sich immer häufiger die Fragen, weshalb das Parken davor verboten sei und warum die Bögen überhaupt leer stehen.

Diese Überlegungen mündeten dann im Dezember in Überlegungen, wie man der Sache auf den Grund gehen kann.

Über nebenan.de – ein Vernetzungsportal für Nachbarschaften – gab es die ersten Verbindungen zwischen Dennis und Nachbarn, die sich schon länger mit der Thematik auseinandersetzten. Von da an bekam das Thema mehr Dynamik, es stellte sich heraus, dass der Leerstand in den Bahnbögen keine Neuigkeit war.

Im Laufe der weiteren Recherchen gesellten sich schnell mehr und mehr Interessierte dazu. Dennis hatte die Idee, dass man gemeinsam mehr erreicht und er initiierte ein Vernetzungstreffen um die Nachbarschaft untereinander zu verknüpfen. Das geschah dann im März 2019 in den Räumlichkeiten der St. Anna Kirche. 80 Nachbar*innen versammelten sich zum ersten Treffen und besprachen gemeinsam, wie der Leerstand der Bögen entstehen konnte, wer involviert ist und wie mögliche Lösungen aussehen könnten. Dennis hatte sich auch im Vorfeld Gedanken zur Problemlösung gemacht und auf der Veranstaltung den Vorschlag unterbreitet, dass die beste Möglichkeit der Informationsverbreitung ein Straßenfest sein könnte. Bereits da war die Idee, als Verein aus dem Straßenfest hervorzugehen, geboren. Die Einnahmen aus dem „Bogenfest” sollten ein erstes Standbein für uns darstellen.

Das Zeitfenster war klein: zwei Monate, um ein Straßenfest aus dem Nichts zu erschaffen. Um dies zu erreichen bildeten alle Interessierten einzelne Arbeitsgruppen, die für sich ziemlich autark arbeiten konnten.

Das Ergebnis ließ nichts zu wünschen übrig. Im Juni 2019 feierten wir ein Straßenfest der Superlative:

  • zwei Bühnen
  • 16 Künstler*innen
  • 40 Stände
  • Alle Bögen in Benutzung
  • 600 Tombolapreise
  • ALLES ehrenamtlich organisiert!

Das Fest haben alle Teilnehmenden liebevoll aufeinander abgestimmt. Der wichtigste Punkt an diesem Tag war ein Bahnbogen, in dem die Historie der Bahnbögen grafisch aufbereitet und mit Texten erklärt wurde, wie welche Zusammenhänge entstehen konnten.

Nach dem Fest folgte das berühmt berüchtigte Festivaltief. Die bürokratischen Hürden begannen und eine Satzung wollte geschrieben, ein Verein gegründet werden.

Podcast

Toni und Sebastian sind auf die Initiatoren des Bogenfests herangetreten und haben einen Podcast über die Entstehung gemacht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen finden wir und danken den beiden für ihren Einsatz. Den vollen Artikel zum Podcast findest du hier

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